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Anzahl Teilnehmer: 9 Clubmitglieder, 6 Partnerinnen

Mittwoch, 11. Juni 2014

BergünWir treffen uns zur erwartungsvollen Reise nach Bergün vor dem Abfahrtsgleis im HB Zürich. Der Zug von Basel kommend trifft mit einer Verspätung von 15 Min. in Zürich ein. Der RhB-Anschluss in Chur wurde gewährleistet. In Chur wurden wir auch schon von unserem Guide, Stefan Barandun, der uns die folgenden zwei Tage begleiten wird erwartet. Mit einer kleinen Verspätung von noch ca. 10 Min. treffen wir um 11:25 h im Bahnhof Bergün ein.

Das Reisegepäck wurde freundlicherweise vom Hotelier bei unserer Ankunft in Empfang genommen und zum Hotel „Weisses Kreuz“ transportiert. So konnten wir den Rest des Tages ohne Gepäck geniessen.

Als erstes wurden die Eintritts-Modalitäten in die Museen von Bergün – Eisenbahn- und Dorfmuseum - geregelt, danach konnten wir bereits den ersten Apéro im Eisenbahnmuseum geniessen und uns ein wenig im Museum umsehen.

BergünDas Mittagessen haben wir im nahe gelegenen Kurhotel Bergün eingenommen und genossen. Nach dem Essen führte uns der Weg zurück ins Eisenbahnmuseum wo Stefan uns durch die Ausstellung führte und im Detail erklärte und kommentierte.

BergünDer grosse Anziehungspunkt im Museum war natürlich die Modellbahnanlage der Albulabahn von Herr Tarnutzer, die er auch uns vorführte. Alle Teilnehmer waren von der naturgetreuen Nachbildung der Albulabahnstrecke fasziniert, und Herr Tarnutzer wurde auch ausgiebig „gelöchert“ wie er die Modelle der Bahnstrecke mit den vielen Viadukten und Berglandschaften so naturgetreu nachbauen konnte. Uebrigens die Anlage ist noch nicht fertiggestellt und wird dauernd daran gearbeitet. Wie Herr Tarnutzer erzählte, baue er schon über 25 Jahre an dieser Modellbahnanlage, die ersten 25 Jahre bei sich zu Hause und seit zwei Jahren hat er das ganze in die Räumlichkeiten des Museums gezügelt und wieder aufgebaut.

BergünDen Abschluss des ersten Erlebnistages beschlossen wir nach einem Rundgang durch’s Dorf mit entsprechenden Erklärungen und Erläuterungen durch Stefan, über Geschichte und historische Gebäude in Bergün, mit dem Besuch des Dorfmuseums, wo uns eine weitere Eisenbahnmodellanlage über die Albulabahn gezeigt und vorgeführt wurde. An diesem Modell konnte uns Stefan auch den Bahnerlebniswanderweg, den wir am zweiten Tag absolvieren werden, zeigen und erklären. Den Tag schlossen wir mit einem weiteren Apéro im Dorfmuseum ab.

Danach begaben wir uns ins Hotel „Weisses Kreuz“ zum Zimmerbezug und anschliessenden Nachtessen. Lichter löschen wurde auf individueller Basis der Teilnehmenden geregelt.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Um 10:05 Uhr war als Treffpunkt der Bahnhof von Bergün angesagt, wo wir um 10:14 Uhr den Zug nach Preda bestiegen. Von Chur kommend hat uns Stefan im Zug zu userer Ueberaschung Plätze in der 1.Klasse organisiert und reserviert, obwohl wir nur mit 2. Kl.-Billette ausgerüstet waren. Wenn man halt die RhB-Leute bestens kennt, lässt sich so etwas machen. Vielen Dank an Stefan.

PredaIn Preda angekommen erklärte uns Stefan neben dem Bahnhofareal an Hand eines auf 20 Meter ausgezogenem Messbandes die Geschichte und Entwicklung der Bahnen, der Albualabahn im Speziellen und den weiteren Meilensteinen der Bahngeschichte bis zum Jahre 2014. Die Baustelle für den Neubau des Albulabahntunnels von Preda nach Bever wurde schon in Angriff genommen und fleissig gearbeitet.

Plan Bergün-PredaWir begeben uns in ein paar wenigen Schritten ins Hotel Preda Kulm zum Apéro und anschliessenden Mittagessen, wo wir eine Bündnerplatte genossen.

BergünUm 13 Uhr starten wir auf dem Bahnerlebnisweg unter kundiger Führung mit vielen Erklärungen von Stefan und marschieren in rund 3 ½ Stunden nach Bergün, wo wir zum Abschluss eines lehr- und ereignisreichen Tages ein Bier geniessen.

Kurz darauf, um 17:47 Uhr sind wir wieder am Bahnhof Bergün und besteigen zur Heimfahrt den Zug nach Zürich, wo wir um 20:23 Uhr ankommen.

Zusammenfassend haben wir zwei tolle und interessante Bahn-Tage im Albulatal erlebt.
Das Wetter war schön, am zweiten Tag mit vereinzelten, kurzen Regenschauern auf der Wanderung, aber mit angenehmen Temperaturen. Allen Teilnehmern hat es sehr gut gefallen und waren begeistert, diejenigen welche nicht dabei waren haben halt etwas verpasst.